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Freuen sich über den neuen Standort (von links): Firmeneigentümer Klaus Händler, Andreas Epp (Niederlassungsleiter) und Geschäftsführer Dirk Müller.

Foto: Volker Münch
Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung am 12.11.2015 von Volker Münch

Eine Firma mit ehrgeizigem Ziel

apikal steht für Drucklufttechnik und dem Wort nach für an der Spitze stehen / Namhafte Kunden nutzen Eigenentwicklungen.

ESCHBACH. Mit dem Spezialisten für Drucklufttechnik, der Firma Apikal, hat sich ein innovatives Unternehmen im Gewerbepark Breisgau niedergelassen. Der Name ist dabei Programm und ein ehrgeiziges Ziel, zu dem sich Apikal aufgemacht hat – nämlich an der Spitze zu stehen. Namhafte Firmen wie die Deutsche Bahn, der Autobauer BMW, Globalplayer wie EADS, BASF und viele mehr profitieren von den Eigenentwicklungen.

Die Eschbacher Apikal Drucklufttechnik GmbH ist eine selbständige Tochter der Apikal Anlagenbau, die ihren Hauptsitz im sächsischen Lauta hat. Klaus Händler hatte das Unternehmen vor 18 Jahren gegründet und bereits heute zu einem interessanten Partner der Industrie entwickelt. "Überall wo Druckluft eine Rolle spielt, können wir unsere Kunden mit innovativen Techniken und einem ausgezeichneten Service überzeugen", erzählt Händler am Rande der Firmenpräsentation im Verwaltungsgebäude des Gewerbeparks, wo Apikal den südlichen Flügel im Erdgeschoss angemietet hat.

"Jetzt sind wir hier und wir wollen natürlich expandieren", erzählt der Firmenchef. Dass die Apikal – der Begriff kommt aus dem Lateinischen und bedeutet: an der Spitze stehend – nun im Gewerbepark eine zweite Heimat gefunden hat, war dem Zufall geschuldet. Ein Kunde machte ihn auf den Standort aufmerksam. "Und was ich dann an Freundlichkeit, Sympathie und Unterstützung erfahren habe, machte mir die Entscheidung einfach." Ziel seien kurze Wege zu den Unternehmen für Service und Reparatur, um den Kundenfirmen längere Ausfallzeiten der Maschinen zu ersparen, denn sehr viele Maschinen und Fahrzeuge arbeiten heute mit Druckluft für die Hydraulik. "Apikal ist eine Firma, die hervorragend zu unserem Gewerbepark passt", freute sich Gewerbeparkchef Markus Riesterer. Weil für Klaus Händler die Regionalität oberstes Prinzip ist, wird die Niederlassung nicht nur selbständig geführt, sondern beauftragt hiesige Firmen und arbeitet mit regionalen Banken zusammen.

Kern des Apikal-Geschäftes ist der Anlagenbau und Sonderkonstruktionen für mittelständische Unternehmen bis zu internationalen Konzernen. "Heute gehören über 4000 Firmen aus 13 Ländern zu unseren Kunden", so Klaus Händler. Und es werden Monat für Monat mehr Betriebe, die Produkte und Dienstleistungen der Apikal nachfragen. Oftmals arbeitet der sächsische Anlagenbauer mit dem renommierten Kompressorhersteller Kaeser zusammen. Eine Win-win-Situation für beide Spezialisten, die sich ausgezeichnet gegen Mitbewerber behaupten können. Ein ganz großer Kunde ist die TD Deutsche Klimakompressoren in Sachsen, die praktisch alle Klimaanlagenkompressoren für die gesamte Autosparte baut.

Druckluft – das ist nach den Worten von Klaus Händler kein billiges, dafür oft ein unentbehrliches Produkt. Teuer wird es, wenn die mit Druckluft betriebenen Anlagen unter Undichtigkeiten leiden und ständig neue Luft mit großem Energieaufwand nachverdichten müssen. "Auch da sind wir potenziellen Kunden behilflich", erklärt der Firmenchef. Man wolle nicht einfach eine neue Anlage verkaufen, sondern auch vorhandene Techniken analysieren, reparieren oder mit einem Umbau optimieren. "Die Zufriedenheit des Kunden und unsere hohe technische Kompetenz sind es, die uns kontinuierlich vorwärts bringen", beschreibt Händler die Philosophie seines Unternehmens.

Und da hat Apikal erstaunliche Techniken zu bieten: Containermodule, in denen die komplette Technik je nach erforderlicher Größe enthalten ist, sorgen für Flexibilität. Ein neues Thema ist die Wärmerückgewinnung, mit der nicht nur Firmenräume beheizt werden können, sondern auch eine Kälteleistung erzeugt wird. "Manches ist da allerdings noch in der Entwicklung oder könnte bereits genutzt werden", so Händler weiter. In der Niederlassung im Gewerbepark Breisgau arbeiten vorerst fünf Mitarbeiter. Am Stammsitz arbeiten derzeit über 60 Menschen, die Millionen-Umsätze generieren.